Zur Person Iris Auer

 

 

Iris Auer

Pflanzenberatung und Buchführung

 Ich kann sagen, ich bin ein Kind des Gartens, denn meine Kindheit verbrachte ich von frühester Zeit im Garten meiner Eltern und damals noch meiner Oma. Neben Blumen und Obstgehölzen wurde Jahr für Jahr auch ein großer Gemüsegarten gehegt und gepflegt, sodass es von Frühjahr bis Herbst immer etwas für mich zum Schnabulieren gab. Ich aß alles Gemüse so wie die Pflanze es hervorbrachte und hatte das Glück, die Früchte der Natur in voller Reife verköstigen zu können. Noch heute profitiere ich davon, da mein Geschmackssinn sich nicht so leicht täuschen läßt.

Aber nicht nur die Liebe zu dem, was der Garten hervorbrachte, wuchs in mir heran, auch die vielen Wunder der Natur hatten es mir angetan und ich beobachtete Pflanzen und Tiere genauestens. Besucher in unserem Garten wie Igel, Eichhörnchen und die Nester diverser Singvögel, Schmetterlinge, Bienen und alles, was noch herumkroch- oder flog, erfreuten mein Herz. Mein Garten erzog mich zu einem naturverbundenen Menschen. So wurde das Fach Biologie auch zu meinem Lieblingsfach in der Schule, (obwohl sich unsere Biologielehrerin keinesfalls großer Beliebtheit erfreute) sondern uns das Leben eher erschwerte, was meinen Wissensdurst über Pflanze und Tier aber nicht dämpfen konnte. Daher wählte ich auch auf meiner weiterführenden Schule, dem Technischen Gymnasium in Singen für meine Jahresarbeit kein technisches Thema, wie es die meisten meiner Schulkollegen- und kolleginnen taten, sondern war ganz von der Idee eines Waldprojektes eingenommen. Ich wollte in einer eigens organisierten Versuchsreihe, den Einfluss des sauren Regens auf Nadelgehölze untersuchen und dokumentieren. Meine Versuchsobjekte, nämlich 30 junge Bäumchen, konnte ich nach einem Besuch des Försters in Singen mein eigen nennen. Und wo sollte die Versuchsreihe durchgeführt werden, natürlich im Garten meiner Kindheit. Noch heute zeugen 2 groß gewordene Exemplare vor unserem Haus in der Hauptstraße in Gailingen von meinem wissenschaftlichen Forscherdrang, denn damals wie heute bin ich beseelt davon, unsere Umwelt zu schützen und negative Einflüsse von Erde, Pflanze und Tier fernzuhalten.

Nachdem ich meinen Mann kennenlernte, der ein Gärtner mit Leib und Seele ist, entwickelte ich mich wie von selbst zur Botanikerin. Nach 21 gemeinsamen Jahren kenne ich mich mit Bäumen, Stauden und Gehölzen ausgezeichnet aus. So bin ich also mit unserer Unternehmung Garten- und Landschaftsbau ganz dort angekommen, wo ich immer hin wollte, denn ich verstehe unsere Arbeit auch als positiven Beitrag für Mensch und Natur.